Eigentlich war wieder eine Busreise geplant, um den Dresdener Weihnachtsmarkt zu besuchen. Daraus wurde dann aber nichts, so dass wir uns kurzerhand selbst ans Steuer gesetzt haben. Knappe fünf Stunden dauerte die Tour von Bremervörde ins Elbflorenz, eine Zeit, die durchaus noch akzeptabel war. Immerhin konnten wir Pausen machen, wann wir wollten. Das Wetter half auch, denn die ersten wenigen Schneeflocken sahen wir kurz vor unserem Ziel. Kalt war es trotzdem, aber das konnte uns nicht davon abhalten, uns auf den Marktbummel zu machen.

So fragten wir an der Rezeption unseres Hotels (das NH Dresden in der Hansastraße), wie wir am besten in die Innenstadt kommen würden. "Ganz einfach: Die S-Bahn nehmen". Gesagt, getan. Natürlich hatten wir uns nicht gemerkt, wie viele Stationen wir eigentlich fahren sollten und so stiegen wir spontan an der Haltestelle aus, von der viele Leute und ein großer Tannenbaum zu sehen waren. Das musste zumindest mal ein Weihnachtsmarkt sein. War er auch, aber nicht der Striezelmarkt. Stattdessen hatten wir den Weihnachtsmarkt in der Hauptstraße gefunden, wie wir später erfuhren. Wir schlenderten an den Buden vorbei bis zum "goldenen Reiter". Dort ging es dann über die Elbe, vorbei am historischen Weihnachtsmarkt, für den man Wegezoll zahlen sollte - Ab Montag wäre der Eintritt wieder frei. Also entschieden wir uns, den Besuch des historischen Marktes noch um einen Tag zu verschieben und wanderten weiter durch die Straßen. Einen Glühwein später standen wir dann recht unvermittelt vor dem Striezelmarkt.

 

Warme Getränke auf dem StriezelmarktNatürlich drehten wir eine Runde über den Markt, tranken leckere erwärmende Getränke ("mit" und "ohne") und probierten eine Pfefferkuchen-Bratwurst, die mit süßem Senf serviert wurde und recht lecker war. Nach einem heißen After-Eight und Kirschbier machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel, wo wir uns erstmal wieder aufwärmen konnten.